Vorsitzender

Manfred Herb

Jahrgang:
1972
Beruf:
Selbständiger Finanzberater

Wenn Sie auf den Wahlkampf zurückblicken: Was ist Ihnen persönlich am stärksten in Erinnerung geblieben?

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir der Zusammenhalt. Im Wahlkampf war spürbar, dass wir gemeinsam nach vorne schauen und miteinander etwas für Sulzberg erreichen wollen. Dieses Miteinander ist für mich sehr wichtig, weil Gemeindepolitik nur dann gut funktioniert, wenn man zusammenarbeitet und das gemeinsame Ziel im Blick behält.

Mit welchen Themen sind Sie in den Wahlkampf gegangen – und warum waren Ihnen gerade diese Punkte wichtig?

Ein großes Thema für mich ist die Lebensqualität in Sulzberg. Sulzberg ist schon jetzt ein Ort, in dem man gut leben kann. Diese Lebensqualität gilt es zu erhalten und weiter auszubauen. Dabei müssen wir alle Generationen berücksichtigen: Kinder, Familien, Berufstätige, Vereine und ältere Menschen.

Als Seniorenbeauftragter habe ich besonders die Seniorinnen und Senioren im Blick. Mir ist wichtig, dass wir die Bedingungen im Ort so gut wie möglich gestalten, damit Menschen auch im Alter gut, sicher und mit möglichst viel Selbstständigkeit in Sulzberg leben können.

Hat sich durch Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern Ihr Blick auf bestimmte Themen verändert oder geschärft?

Grundsätzlich hat sich mein Blick nicht verändert. Ich bin seit 24 Jahren im Gemeinderat und dadurch seit vielen Jahren sehr nah an den Themen, die die Menschen in Sulzberg beschäftigen.

Die Gespräche haben mich aber darin bestätigt, wie wichtig es ist, aufmerksam zu bleiben, zuzuhören und die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen. Gerade bei Fragen zur Lebensqualität und zur Versorgung im Alter muss man immer wieder genau hinschauen, was gebraucht wird und was machbar ist.

Wie haben Sie den Wahlabend erlebt – und was ging Ihnen durch den Kopf, als feststand, dass Sie gewählt sind?

Ich habe mich sehr gefreut, dass das Vertrauen in mich noch einmal so deutlich bestätigt wurde. Besonders gefreut hat mich, dass ich sogar Stimmen dazugewinnen konnte. Für mich war das ein Zeichen, dass die Arbeit der vergangenen Jahre wahrgenommen und geschätzt wird. Diese Wertschätzung und dieses Vertrauen bedeuten mir viel.

Was bedeutet es Ihnen persönlich, Verantwortung im Gemeinderat zu übernehmen?

Für mich bedeutet Verantwortung, weiterhin mein Bestes für unsere Gemeinde und für die Bürgerinnen und Bürger zu geben. Das habe ich in den vergangenen 24 Jahren versucht, und das möchte ich auch künftig tun. Gemeinderatsarbeit heißt für mich, verlässlich mitzuarbeiten, Entscheidungen gut abzuwägen und immer das Wohl Sulzbergs im Blick zu behalten.

Welche Themen möchten Sie jetzt als Erstes anpacken – und warum gerade diese?

Besonders wichtig ist mir weiterhin die Versorgung im Alter. Wir müssen schauen, welche Möglichkeiten wir haben, bestehende Angebote zu sichern und sinnvoll zu ergänzen. Ziel muss sein, dass Menschen auch im Alter möglichst lange hier, in ihrem Heimatdorf, bleiben und hier gut leben können. Dafür braucht es tragfähige Lösungen.

Worauf freuen Sie sich in den kommenden Jahren im Gemeinderat am meisten?

Ich freue mich auf ein konstruktives und gutes Miteinander im Gemeinderat.

Die Zusammenarbeit im Gremium soll Freude machen, aber vor allem soll sie Sulzberg voranbringen. Wenn wir sachlich miteinander arbeiten, unterschiedliche Meinungen respektieren und gemeinsam nach Lösungen suchen, können wir auch in den kommenden Jahren viel für unsere Gemeinde erreichen.

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